Jens Steube entdeckte zwei Verwundbarkeiten in masqmail, einem E-Mail-Programm für Rechner ohne permanente Internetverbindung. Das »Common Vulnerabilities and Exposures project« legt die folgenden Probleme fest:
Beim Senden von fehlgeschlagenen E-Mail-Nachrichten wird die Adresse nicht entschärft. Dadurch kann ein lokaler Angreifer beliebige Befehle als der Benutzer »mail« ausführen.
Beim Öffnen der Protokoll-Datei gibt masqmail die Privilegien nicht wieder frei. Dadurch kann ein lokaler Angreifer beliebige Dateien über einen Symlink-Angriff überschreiben.
Für die alte Stable-Distribution (Woody) wurden diese Probleme in Version 0.1.16-2.2 behoben.
Für die Stable-Distribution (Sarge) wurden diese Probleme in Version 0.2.20-1sarge1 behoben.
Für die Unstable-Distribution (Sid) wurden diese Probleme in Version 0.2.20-1sarge1 behoben.
Wir empfehlen Ihnen, Ihr masqmail-Paket zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.