Ulf Härnhammar vom Debian Sicherheits-Audit-Projekt fand eine Format-String-Verwundbarkeit in hsftp. Diese Verwundbarkeit kann durch einen Angreifer ausgenutzt werden, falls er Dateien mit speziell gestalteten Dateinamen auf einem Server anlegen kann, mit dem sich ein Benutzer unter Benutzung von hsftp verbindet. Wenn der Benutzer eine Liste des Verzeichnisinhalts anfordert, können einige Bytes im Speicher überschrieben werden, was potenziell die Ausführung beliebigem Codes mit den Rechten des Benutzers erlaubt.
Beachten Sie, dass hsftp zwar setuid root installiert ist, es nutzt diese Rechte aber nur, um reservierten Speicher zu erhalten und gibt sie dann wieder ab.
Für die aktuelle stable Distribution (Woody) wurde dieses Problem in Version 1.11-1woody1 behoben.
Für die unstable Distribution (Sid) wird dieses Problem bald behoben werden.
Wir empfehlen Ihnen, Ihr hsftp-Paket zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.