Hier ist eine Übersicht der Schritte, die Sie während der Installation durchführen werden.
Bevor Sie beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie jede Datei auf Ihrem System gesichert haben. Wenn Dies das erste Mal ist, dass Sie ein nicht natives Betriebssystem auf Ihrem Rechner installieren, müssen Sie möglicherweise Ihre Festplatte neu partitionieren, um Platz für Debian GNU/Linux zu schaffen. Jedesmal wenn Sie ihre Festplatte neu partitionieren, müssen Sie damit rechnen, alle Daten auf der Festplatte zu verlieren. Die Programme die während der Installation benutzt werden sind ziemlich zuverlässig und die meisten von ihnen werden seit Jahren benutzt; aber sie sind auch relativ mächtig und ein falscher Schritt kann Ihre Daten kosten. Seien Sie auch vorsichtig, nachdem Sie Ihre Daten gesichert haben. Zwei Minuten nachdenken kann Ihnen Stunden von unnötiger Arbeit ersparen.
Falls Sie ein Multiboot-System erstellen, stellen Sie sicher dass Sie die mitgelieferten Disketten oder CDs Ihres Betriebssystems zur Hand haben. Vor allem bei der Neupartitionierung Ihrer Festplatte kann es passierem, dass Sie den Bootloader Ihres Betriebssystems, oder in vielen Fällen sogar das ganze Betriebssystem und alle Dateien auf den betroffenen Partitionen, neu installieren müssen.
Die Datei, die Sie gerade lesen, in reinem ASCII, HTML oder PDF.
Tutorial für die Benutzung des dselect-Programms.
dselect ist eine der Möglichkeiten, nach der Basisinstallation
weitere Programme zu installieren.
Manpages der Partitionierungssoftware, die während des Installationsprozesses benutzt wird.
Liste der MD5-Checksummen für die Binärdateien. Wenn Sie das
md5sum-Programm haben, können Sie sicherstellen, dass die Dateien
in Ordnung sind, indem Sie den Befehl md5sum -v -c md5sum.txt
ausführen.
Hardwareinformationen können aus folgenden Quellen entnommen werden:
Hardware Information Needed for an Install
+-------------------------------------------------------------------+
|Hardware| Information, die Sie benötigen |
|--------+----------------------------------------------------------|
| | * Wie viele Sie haben |
| | * Ihre Reihenfolge im System |
|Fest- | * Ob IDE oder SCSI (die meisten Rechner haben IDE) |
|platten | * Verfügbarer freier Speicher |
| | * Partitionen |
| | * Partitionen, auf denen andere Betriebssysteme |
| | installeiert sind |
|--------+----------------------------------------------------------|
| | * Modell und Hersteller |
| | * Unterstütze Auflösungen |
|Monitor | * Horizontale Bildwiederholrate |
| | * Vertikale Bildwiederholrate |
| | * Unterstützte Farbtiefe |
| | * Bildschirmgröße |
|--------+----------------------------------------------------------|
| | * Typ: Seriell, PS/2 oder USB |
|Maus | * Anschluss |
| | * Hersteller |
| | * Anzahl der Buttons |
|--------+----------------------------------------------------------|
|Netzwerk| * Modell und Hersteller |
| | * Type der Karte |
|--------+----------------------------------------------------------|
|Drucker | * Modell und Hersteller |
| | * Unterstützte Druckauflösungen |
|--------+----------------------------------------------------------|
| | * Modell und Hersteller |
|Grafik- | * Verfügbarer Video-RAM |
|karte | * Unterstütze Auflösungen und Farbtiefen (diese sollten |
| | auch gegen die Fähigkeiten des Monitors überprüft |
| | werden) |
+-------------------------------------------------------------------+
Viele Markenprodukte arbeiten problemlos mit Linux zusammen. Zudem verbessert sich Hardware für Linux täglich. Jedoch unterstützt Linux immernoch auf vielen verschiedenen Hardwaretypen als einige Betriebssysteme.
Sie können Ihre Hardwarekompatibilität wie folgt überprüfen:
Wenn Ihr Computer 24 Stunden am Tag mit einem Netzwerk verbunden ist (etwa Ethernet — keine PPP-Verbindung), sollten Sie den Systemadministrator Ihres Netzwerkes um diese Informationen bitten. Falls Ihnen Ihr Systemadministrator sagt, dass es einen DHCP-Server gibt und dieser verwendet werden sollte, dann brauchen Sie diese Informationen nicht. Der DHCP-Server wird Ihrem Computer diese Informationen während der Installation bereitstellen.
Falls die einzige Netzwerkverbindung Ihres Computers über einen Seriellen Anschluss über PPP oder einer ähnlichen Einwahlverbindung ist, können Sie das Basissystem nicht über das Netzwerk installieren. Um das System in diesem Fall zu installieren, benötigen Sie eine CD, müssen die Basispakete auf einer bestehenden Festplattenpartition installieren oder Disketten mit den Basispaketen erstellen. Siehe auch PPP Konfiguration, Abschnitt 8.9 weiter unten.
Es ist wichtig zu entscheiden, was für einen Rechner Sie installieren. Daraus lässt sich der benötigte freie Platz ermitteln.
Sobald Sie die Informationen über die Hardware Ihres Computers herausgefunden haben, überprüfen Sie, dass diese Hardware Ihnen die Art der Installation zulässt, die Sie machen wollen.
Abhängig von Ihren Bedürfnissen können Sie auch mit weniger als der unten aufgelisteten Hardware zurecht kommen. Die meisten Nutzer riskieren es jedoch frustriert zu sein, wenn sie diese Ratschläge unten ignorieren.
Empfohlene minimale Systemvoraussetzungen
+--------------------------------------------+
| Art der | RAM | Festplatte |
| Installation | | |
|--------------+--------------+--------------|
| Kein Desktop | 16 Megabyte | 450 Megabyte |
|--------------+--------------+--------------|
| Mit Desktop | 64 Megabyte | 1 Gigabyte |
|--------------+--------------+--------------|
| Server | 128 Megabyte | 4 Gigabyte |
+--------------------------------------------+
Hier sind Beispiel einiger üblichen Debian-Systemkonfigurationen. Sie können auch eine Übersicht über den benötigten Speicherplatzbedarf bekommen, indem Sie Benötigter Plattenplatz für Tasks, Abschnitt 11.4 lesen.
Beachten Sie, dass bei diesen Größen noch keine anderen Daten wie Dateien oder
e-Mails enthalten sind. Es ist immer gut, großzügig beim Platz für die Daten
zu sein. Vor allem enthält die /var-Partition von Debian viele
Information. Die Dateien, die von dpkg erstellt werden (mit den
Informationen über alle installierten Pakete) können leicht 20MB belegen; mit
Logdateien und dem anderen Rest sollten Sie üblicherweise 50MB für
/var einplanen.
Das Partitionieren Ihres Festplatten ist das aufteilen Ihrer Platte in einzelne Abschnitte. Jeder Abschnitt ist von den anderen unabhängig. Es ist so ähnlich wie das Aufstellen von Wänden in Ihrem Haus; wenn Sie in einem Raum ein Möbelstück aufstellen, betrifft es den anderen nicht.
Wenn Sie schon ein Betriebssystem auf Ihrem System installiert haben und Linux auf die gleiche Festplatte installieren möchten, müssen Sie sie neu partitionieren. Es kann nicht auf einer Windows- oder einer MacOS-Partition installiert werden. Es kann sein, dass Sie einige Partitionen untereinander benutzen können, aber das wird hier nicht behandelt. Sie brauchen mindestens eine root-Partition, die Debian gewidmet ist.
Sie können Informationen über Ihre bisherigen Partitionen mit einem Partitionierungs-Tool ihres aktuellen Beitriebssystems herausfinden. Partitionierungsprogramme bieten immer einen Weg, existierende Partitionen anzuzeigen, ohne Änderungen vorzunehmen.
Normalerweise zerstört eine Änderung einer Partition mit einem Dateisystem alle Daten auf ihr. Deswegen sollten Sie vor einer Neupartitionierung immer Ihre Daten sichern. Denken Sie an die Analogie mit dem Haus; Sie werden Ihr Mobiliar woanders hinstellen, bevor Sie eine Mauer einbauen, oder Sie riskieren möglicherweise, es zu zerstören. FIXME: write about HP-UX disks?
Wenn Ihr Rechner mehr als eine Festplatte hat, möchten Sie möglicherweise eine Ihrer Festplatten komplett Debian widmen. Wenn dies der Fall ist, müssen Sie vor dem Booten des Installationssystems nicht neu partitionieren; das beim Installer mitgelieferte Partitionierungspramm kann diese Aufgabe übernehmen.
Wenn Ihr Rechner nur eine Festplatte hat und Sie das aktuelle Betriebssystem komplett durch Debian GNU/Linux ersetzen wollen, können Sie mit der Partitionierung auch bis zur Installation warten (siehe Partitionieren der Festplatte, Kapitel 6). Dies funktioniert jedoch nur, wenn Sie das Installationsprogramm von Disketten, CD-ROM oder Dateien auf einer verbundenen Maschine gebootet haben. Bedenken Sie: wenn Sie von Dateien auf einer lokalen Festplatte starten und die Bootdateien dann löschen, werden Sie sicherlich froh sein, wenn die Installation geglückt ist. Zumindest in diesem Fall sollten Sie eine Möglichkeit haben, Ihr altes Betriebssystem wieder mit den originalen Installations-Disketten oder -CDs zu installieren.
Wenn Ihr Rechner schon mehrere Partitionen hat und genug Platz durch das Löschen oder Ersetzen einer oder mehrere von ihnen geschafft werden kann, dann können Sie auch warten und Debians Partitionierungsprogramm bei der Installation nutzen. Sie sollten sich trotzdem durch die Informationen unten lesen, da es einige besondere Umstände (wie etwa die Anordnung der Partitionen) gibt, die Sie zwingen, trotzdem vor der Installation neu zu partitionieren.
In allen anderen Fällen müssen Sie Ihre Festplatte vor der Installation so neupartitionieren, um partitionierbaren Platz für Debian zu schaffen. Wenn einige Partitionen anderen Betriebssystemen gehören, sollten Sie diese mit einem Programm für das Betriebssystem verändern. Wie empfehlen Ihnen, Debian-Partitionen nicht mit einem Programm für ein anderes Betriebssystem installieren.
Wenn Sie mehr als ein Betriebssystem auf dem gleichen Rechner installieren wollen, sollten Sie alle anderen Systeme vor der Installation von Linux installieren. Windows und andere Betriebssysteme können den Bootloader von Linux zerstören oder Sie ermutigen, nicht-native Partitionen neu zu formatieren.
Sie können diese Dinge zwar rückgängig machen oder vermeiden, jedoch erspart Ihnen das Installieren des nativen Betriebssystems als erstes eine Menge Mühe.
Wenn Sie momentan eine Festplatte mit einer Partition (das ist normalerweise der Fall auf Desktop-Computern) haben und später das native Betriebssystem und Debian booten booten wollen, müssen Sie:
Dieser Abschnitt erklärt, wie man Debian GNU/Linux von einem existieren Unix- oder Linux-System installiert, ohne das ncurses-basierte, menügesteuerte Installationsprogramm zu benutzen, wie es im Rest dieses Handbuchs beschrieben wird. Dieses "cross-install"-HOWTO wurde von Benutzern gewünscht, die von Redhat, Mandrake oder SUSE auf Debian GNU/Linux wechseln möchten. Es wird angenommen, dass Sie mit dem Eingeben von Unix-Befehlen und dem Bewegen im Dateisystem vertraut sind. In diesem Abschnitt symbolisiert $ einen Befehl, der im aktuellen System des Benutzers eingegeben werden muss, während # einen Befehl beschreibt, der im Debian-chroot eingegeben wird.
Sobald Sie ihr neues Debian-System ihren Vorlieben entspreche konfiguriert haben, können Sie Ihre existierenden Daten (sofern vorhanden) zu ihm migrieren und sofort weiterarbeiten. Es ist also eine Debian GNU/Linux-Installation ohne "Downtime". Es ist auch ein cleverer Weg mit Hardware umzugehen, die sonst nicht mit verschiedenen Boot- oder Installationsmedien arbeiten würde.
Partitionieren Sie ihre Festplatte mit ihren aktuellen Partitionierungsprogrammen neu, erstellen Sie jedoch mindestens ein Dateisystem und Swap. Sie benötigen mindestens 150MB Platz für ein Konsolensystem, oder mindestens 300MB mit X.
Erstellen Sie Dateisysteme auf Ihren Partitionen. Um etwa ein ext3-Dateisystem
auf /dev/hda6 (das ist unsere Beispiel-Rootpartition) zu
ertstellen, geben Sie ein:
$ mke2fs -j /dev/hda6
Um stattdessen ein ext2-Dateisystem zu erstellen, lassen Sie -j weg.
Initialisieren und aktivieren Sie Swap (ersetzen Sie die Partition mit der, die Sie für Debians Swap-Partition vorgesehen haben):
$ mkswap /dev/hda5
$ sync; sync; sync
$ swapon /dev/hda5
Hängen Sie eine Partition als /mnt/debinst ein (das
Installationsziel, das später das Root-Dateisystem / auf Ihrem
neuen System wird). Der Einhängepunkt ist völlig willkürlich gewählt, es wird
später auf ihn zurückgegriffen.
$ mkdir /mnt/debinst
$ mount /dev/hda6 /mnt/debinst
debootstrap installieren
Das Debian-Installationsprogramm benutzt debootstrap, das ist der
offzielle Weg, das Basis-System zu installieren. Es benutzt wget,
ansonsten hängt es nur von glibc ab. Installieren Sie
wget, falls es noch nicht auf Ihrem System installiert ist, dann
laden Sie debootstrap herunter und installieren es.
Wenn Sie ein rpm-basiertes System haben, können Sie alien benutzen, um das .deb
in ein .rpm umzuwandeln oder die rpm-Version von http://people.debian.org/~blade/install/debootstrap
benutzen.
Sie können auch die folgende Prozedur verwenden, um es manuell zu installieren. Erstellen Sie ein Arbeitsverzeichnis, in das Sie das .deb extrahieren:
$ mkdir work
$ cd work
Die debootstrap-Binary befindet sich im Debian-Archiv (wählen Sie
die richtige Datei für Ihre Architektur aus). Laden Sie das
debootstrap-.deb aus dem Pool
herunter, kopieren das Paket in das Arbeitsverzeichnis und extrahieren Sie die
Binärdateien davon. Sie benötigen Root-Privilegien, um die Binärdateien zu
installieren.
$ ar -xf debootstrap_0.X.X_arch.deb
$ cd /
$ zcat < /full-path-to-work/work/data.tar.gz | tar xv
debootstrap ausführen (mit Netzwerkverbindung)
debootstrap kann die benötigten Dateien automatisch aus dem Archiv
herunterladen, wenn Sie es starten. Sie können
http.us.debian.org/debian durch jeden Mirror ersetzen, der das
Debian-Archiv hat, vorzugsweise einer, der Ihnen aus Netzwerksicht am nächsten
liegt. Sie finden eine Liste der Mirror unter http://www.debian.org/misc/README.mirrors.
Wenn Sie eine Debian GNU/Linux-Woody-CD in /cdrom eingehängt haben, können Sie eine Datei-URL statt der http-URL verwenden: file:/cdrom/debian.
Ersetzen Sie ARCH durch eines der folgenden: alpha, arm, hppa, i386, ia64, m68k, mips, mipsel, powerpc, s390 oder sparc.
$ /usr/sbin/debootstrap --arch ARCH woody \
/mnt/debinst http://http.us.debian.org/debian
debootstrap ausführen (mit basedebs.tar)
debootstrap kann auch basedebs.tar benutzen, die Sie
schon heruntergeladen haben. Die Datei wird nur gelegentlich aktualisiert, Sie
bekommen die neueste Version des Basissystems also, indem Sie
debootstrap direkt ein Debian-Archiv übergeben, wie im letzten
Abschnitt gezeigt wurde.
basedebs.tar kann im base-images-current-Verzeichnis
im Debian-Archiv für Ihre Architektur gefunden werden, beispielsweise: http://http.us.debian.org/debian/dists/woody/main/disks-i386/base-images-current/basedebs.tar
Ersetzen Sie ARCH durch eines der folgenden: alpha, arm, hppa, i386, ia64, m68k, mips, mipsel, powerpc, s390, ooder sparc.
$ /usr/sbin/debootstrap --arch ARCH --unpack-tarball \
/pfad-zu-den-heruntergeladenen/basedebs.tar woody /mnt/debinst
Jetzt haben Sie ein echtes Basissystem, jedoch mehr schlecht als recht, auf der
Festplatte. chrooten Sie hinein:
$ chroot /mnt/debinst /bin/bash
Sie müssen eine /etc/fstab erstellen.
# editor /etc/fstab
Hier ist eine Beispieldatei, die Sie Ihren Bedürfnissen anpassen können:
# /etc/fstab: Statische Informationen über die Dateisysteme
#
# Dateisystem Einhängepunkt Typ Optionen dump pass
/dev/XXX / ext2 defaults 0 0
/dev/XXX /boot ext2 ro,nosuid,nodev 0 2
/dev/XXX none swap sw 0 0
proc /proc proc defaults 0 0
/dev/fd0 /mnt/floppy auto noauto,rw,sync,user,exec 0 0
/dev/cdrom /mnt/cdrom iso9660 noauto,ro,user,exec 0 0
/dev/XXX /tmp ext2 rw,nosuid,nodev 0 2
/dev/XXX /var ext2 rw,nosuid,nodev 0 2
/dev/XXX /usr ext2 rw,nodev 0 2
/dev/XXX /home ext2 rw,nosuid,nodev 0 2
Bneutzen Sie mount -a, um alle Dateisysteme, die Sie in Ihrer
/etc/fstab festgelegt haben, einzuhängen. Um die Dateisysteme
indviduell einzuhängen, benutzen Sie:
# mount /pfad # Beispiel: mount /usr
Sie könnnen das proc-Dateisystem mehrmals und an verschiedene Orte einhöngen, da /proc einheitlich ist. Wenn Sie mount -a nicht benutzt haben, stellen Sie sicher, proc eingehängt zu haben, bevor Sie weitermachen:
# mount -t proc proc /proc
Um Ihre Tastatur zu konfigurieren:
# dpkg-reconfigure console-data
Um Netzwerk zu konfigurieren, editieren Sie
/etc/network/interfaces, /etc/resolv.conf und
/etc/hostname.
# editor /etc/network/interfaces
Hier sind einige einfache Beispiele aus
/usr/share/doc/ifupdown/examples:
######################################################################
# /etc/network/interfaces -- configuration file for ifup(8), ifdown(8)
# See the interfaces(5) manpage for information on what options are
# available.
######################################################################
# We always want the loopback interface.
#
auto lo
iface lo inet loopback
# To use dhcp:
#
# auto eth0
# iface eth0 inet dhcp
# An example static IP setup: (broadcast and gateway are optional)
#
# auto eth0
# iface eth0 inet static
# address 192.168.0.42
# network 192.168.0.0
# netmask 255.255.255.0
# broadcast 192.168.0.255
# gateway 192.168.0.1
Geben Sie ihre(n) Nameserver und Such-Direktiven in
/etc/resolv.conf ein:
# editor /etc/resolv.conf
Eine Beispiel-/etc/resolv.conf:
# search hqdom.local\000
# nameserver 10.1.1.36
# nameserver 192.168.9.100
Geben Sie Ihren Hostnamen ein (2 bis 63 Zeichen):
# echo DebianHostName > /etc/hostname
Wenn Sie mehrere Netzwerkkarten haben, sollten Sie die Reihenfolge der
Treibermodule in der /etc/modules anpassen. Dann wird während des
Bootens jede Karte mit dem gewünschten, erwarteten Namen (eth0, eth1, ...)
versehen.
Setzen Sie Ihre Zeitzone, fügen Sie einen normalen Benutzen hinzu und wählen
Sie ihre apt-Quellen, indem Sie
# /usr/sbin/base-config
ausühren.
Um Ihre locale-Einstellungen anzupassen, dass sie eine andere Sprache als Englisch benutzen, installieren Sie das Paket für die Lokalisierung und konfigurieren es:
# apt-get install locales
# dpkg-reconfigure locales
Achtung: Apt muss vorher konfiguriert sein, etwa in der base-config-Phase. Bevor Sie locales mit einem Anderen Zeichensatz als ASCII oder latin1 benutzen, konsultieren Sie bitte vorher das passende Lokalisierungs-HOWTO.
Wenn Sie vorhaben, dieses System zu booten, möchten Sie womöglich einen Linux-Kernel und einen Bootloader installieren. Finden Sie verfügbare, vorpaketierte Kernel mut
# apt-cache search kernel-image
Dann installieren Sie Ihre Wahl.
# apt-get install kernel-image-2.X.X-arch-etc
Um Ihr Debian GNU/Linux-System bootbar zu machen, richten Sie ihren Bootloader so ein, dass er den installierten Kernel mit Ihrer neuen root-Partition bootet.
Dieser Abschnitt wird Sie durch die Vorkonfiguration der Hardware führen, falls sie benötigt wird, um Debian zu installieren. Dazu müssen Sie möglicherweise die die Firmware-Einstellungen überprüfen und ggf. korrigieren. Die ``Firmware'' ist die Kernsoftware, die von der Hardware benutzt wird; Sie wird meistens beim Bootstrap-Prozess aufgerufen (nach dem Einschalten). Bekannten Hardwareprobleme, die die Zuverlässigkeit von Debian GNU/Linux beeinträchtigen könnten, werden auch besprochen.
Viele Leute betreiben ihre 90 MHz CPU bei 100 MHz oder versuchen Ähnliches.
Das funktioniert manchmal, aber es wirkt sich auf die Temperatur und andere
Faktoren aus, die Ihr System beschädigen können. Einer der Autoren dieses
Dokumentes selbst hat sein System für ein Jahr übertaktet, aber dann fing
gcc an mit einem unerwarteten Fehler zu beenden als er seinen
Kernel kompilieren wollte. Das Herabsetzen des CPU-Taktes auf seinen Soll-Wert
löste das Problem.
Der gcc Compiler ist oft eins der ersten Dinge, die an
fehlerhaften Speichermodulen (oder anderen Hardware-Problemen, die Daten im
Speicher zufällig ändern) scheitert, da er große Datenstrukturen aufbaut, die
er mehrfach durchläuft. Ein Fehler in diesen Strukturen führt dann dazu, dass
er versucht einen illegalen Befehl auszuführen oder eine nicht existente
Adresse anzusprechen. Das entsprechende System ist, dass gcc mit
einem unerwarteten Fehler abstürzt.
Debian GNU/Linux 3.0 installation; Für PA-RISC
version 3.0.24, 18. Dec. 2002