Wenn Sie eine diskless Workstation installieren, ist das Booten von der lokalen Platte natürlich keine sinnvolle Option, daher wird dieser Installationsschritt in diesem Fall übersprungen.
Dieser Moment wird von Elektro-Ingenieuren als smoke test bezeichnet: Was passiert, wenn man ein neues System zum ersten Mal einschaltet? Entfernen Sie nun die Disketten aus den Laufwerken und wählen den Menüpunkt ``Neustart des Systems'' aus.
Startet Linux nicht wie gewünscht, dann legen Sie die von Ihnen erstellte Bootdiskette oder das ursprüngliche Installations-Medium (beispielsweise die Notfalls-Diskette) ins Laufwerk ein und starten Sie den Rechner neu. Wenn Sie nicht von der Custom Boot-Diskette booten, könnte es nötig sein, zusätzliche Bootparameter anzugeben. Um Ihr System z.B. von der Notfall-Diskette oder CD zu booten, geben Sie rescue root=root am Prompt ein, wobei root der Name der Root-Partition, z.B. ``/dev/sda1'' ist.
Debian sollte nun booten und Sie sollten die selben Meldungen wie beim ersten Booten des Installationssystems sehen sowie zusätzlich einige neu hinzugekommene.
Nach dem Neustart werden Ihnen einige Fragen gestellt um die Konfiguration des
Basis-Systems zu vervollständigen; anschließend können Sie auswählen, welche
zusätzlichen Pakete Sie installieren möchten. Die Anwendung, die Sie durch
diesen Prozeß begleitet heisst base-config. Wenn Sie zu einem
beliebigen Zeitpunkt nach dem Ende der Installation base-config
erneut durchlaufen möchten, starten Sie base-config als Root.
Als erstes müssen Sie Ihre Zeitzone einstellen. Nachdem dem Wählen zwischen lokaler und GMT Systemzeit, werden Sie aufgefordert eine Region und anschliessend eine Stadt in dieser Region zu wählen, welche die gleiche Zeitzone wie Sie selber hat. Beim Auswählen aus der Liste können Sie einen beliebigen Buchstaben eingeben um direkt zu dem Teil der Orte zu gelangen, die mit dem Buchstaben anfangen.
Als nächstes werden Sie gefragt, ob sie MD5-Passwörter intallieren möchten. Dies ist eine andere Methode Paßwörter auf Ihrem System zu speicher, die sicherer ist als die Standardmethode ``crypt''.
Der Standard ist ``Nein'', wenn Sie jedoch keinen NIS-Support benötigen und sehr um die Sicherheit auf dieser Maschine besorgt sind, können Sie auch ``Ja'' antworten.
Falls Sie nicht ``Ja'' zu MD5-Passwörtern gesagt haben, werden Sie als nächstes
gefragt, ob Sie Shadow-Passwörter aktivieren möchten. Damit wird Ihr System
ein bisschen sicherer. Ohne Shadow-Passwörter werden die Passwörter (zwar
verschlüsselt) in einer Datei gespeichert (/etc/passwd), die von
jedem lokalen Benutzer gelesen werden kann. Diese Datei muss für alle Benutzer
lesbar sein, da sie wichtige Informationen enthält, wie zum Beispiel die
Zuordnung zwischen Benutzernamen und numerischer ID. Daher könnte jeder
Benutzer die Passwörter lesen und versuchen, sie mit der Brute-Force-Methode zu
knacken.
In einem System mit Shadow-Passwörtern werden die Passwörter in einer zweiten
Datei gespeichert (/etc/shadow), die nur von root geschrieben und
von der Gruppe shadow gelesen werden kann. Wir empfehlen daher die Verwendung
von Shadow-Passwörtern.
Sie können diese Entscheidung jederzeit überdenken und die Einstellungen mit
dem Programm shadowconfig ändern. Lesen Sie dazu nach der
Installation die Datei /usr/share/doc/passwd/README.debian.gz.
Der root-Account wird auch der Super-User genannt; es ist ein Login, der alle Sicherheitsmechanismen auf Ihrem System umgeht. Der root-Account sollte nur benutzt werden, um administrative Tätigkeiten auszuführen und so kurz wie möglich benutzt werden.
Jedes Passwort, das Sie erstellen, sollte 6 bis 8 Zeichen und sowohl Groß- als Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen enthalten. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie Ihr root-Passwort setzen, denn dies ist ein mächtiger Account. Vermeiden Sie Wörter aus dem Wörterboch oder jegliche persönliche Informationen, die erraten werden könnten.
Falls ihnen irgendjemand einmal erzählen sollte, er bräuche Ihr root-Passwort, seien Sie besonders vorsichtig. Sie sollten normalerweise niemals Ihren root-Account preisgeben, außer Sie administrieren Ihren Rechner mit mehr als einer Person.
Das System wird Sie nun fragen, ob Sie einen normalen Benutzeraccount anlegen wollen. Dieser Account sollte Ihr normaler persönlicher Login sein. Sie sollten den root-Account nicht für die tägliche Nutzung als ihren persönlichen Login verwenden.
Warum nicht? Ein Grund ist, dass root mit seinen Fähigkeiten irreperable Schäden hervor rufen kann. Ein anderer Grund ist, dass Sie in ein Tronjanisches Pferd tappen könnten — das ist ein Programm, das versucht, durch ihre root-Privilegien Ihr System zu kompromittieren, ohne dass Sie es merken. Jedes gute Buch über Unix-Systemadministration wird dieses Thema detaillierter behandeln — ziehen Sie es vor eines zu lesen, wenn dies neu für Sie ist.
Der Benutzername besteht normalerweise aus dem Spitznamen, dem Vor- oder Nachnamen, oder einer Kombination aus diesen. Angenommen, Ihre Name wäre Jon Smith, dann würden Sie ``smith'', ``jon'', ``jsmith'' oder ``js'' als Accountnamen verwenden. Auch hier werden Sie wieder nach einem Passwort gefragt.
Benutzen Sie das adduser-Programm, falls Sie zu einem beliebigen
Zeitpunkt einen weiteren Benutzerzugang einrichten wollen.
Als nächstes werden sie gefragt ob sie den Rest des Systems mit PPP istallieren möchten. Wenn Sie von CD-ROM oder direkt über ein Netzwerk ans Internet angeschlossen sind, können Sie beruhigt ``Nein'' sagen und diesen Abschnitt überspringen.
Wenn Sie sich entschieden haben nun PPP zu konfigurieren, wird das
pppconfig Programm aufgerufen, welches Ihnen dabei hilft.
Vergewissern Sie sich, dass Sie Ihre Internet-Verbindung ``provider''
nennen, wenn Sie nach einem Namen dafür gefragt werden.
Das pppconfig Programm wird Sie hoffentlich problemlos durch die
PPP-Konfiguration führen. Falls es dennoch zu Problemem kommt, befolgen Sie
die folgenden erläuternden Hinweise.
Um PPP Einzurichten, benötigen Sie grundlegende Kenntnisse, wie man Dateien
unter GNU/Linux betrachtet und editiert. Sie sollten more zum
Betrachten von Dateien verwenden (bzw. zmore für komprimierte
Dateien mit einer .gz Dateiendung). Um zum Beispiel die Datei
README.debian.gz zu betrachten, schreiben sie zmore
README.debian.gz. Das Base-System beinhaltet einen Editor namens
nano, welcher sehr einfach zu benutzen ist, auf der anderen Seite
jedoch nicht viele Merkmale besitzt. Vermutlich möchten Sie später besser
ausgestattete Editoren und Betrachter wie jed, vim,
less, und emacs installieren.
Öffnen Sie die Datei /etc/ppp/peers/provider und ändern Sie
/dev/modem mit /dev/ttyS#, wobei
# für die Nummer Ihres Seriellen Ports steht. In Linux werden
Serielle Schnittstellen von 0 an gezählt; Ihr erster Serieller Port ist
/dev/ttyS0 unter Linux. Als nächstes müssen Sie
/etc/chatscripts/provider öffnen und die Telefonnummer Ihres
Internet-Providers, Ihren User-Namen und Ihr Paßwort eintragen. Löschen Sie
dabei nicht das ``\q'', was vor dem Paßwort steht, da es Ihr Paßwort vor dem
Auftauchen in Log-Dateien bewahrt.
Viele Provider benutzen PAP oder CHAP bei der Einwahl an Stelle von reinen
Text-Paßwörtern. Manche benutzen beides. Falls Ihr Provider PAP oder CHAP
verlangt, müssen Sie einen anderen Weg einschlagen. Kommentieren Sie alles
unter dem Einwahl-String (welcher mit ``ATDT'' beginnt) in
/etc/chatscripts/provider aus, editieren Sie die bereits oben
erwähne Datei /etc/ppp/peers/provider indem Sie user
name hinzufügen, wobei name für Ihren User-Namen
beim dem Provider steht, bei dem Sie sich einwählen wollen. Fügen Sie
schließlich Ihr Paßwort zu /etc/ppp/pap-secrets oder
/etc/ppp/chap-secrets hinzu.
Sie müssen ferner auch /etc/resolv.conf bearbeiten und dort die
IP-Adresse des Name-Servers (DNS) Ihres Providers eintragen. Die Zeilen in
/etc/resolv.conf sind im folgenden Format: nameserver
xxx.xxx.xxx.xxx, wobei die x für die Nummern der
IP-Adresse stehen. Alternativ können Sie auch die usepeerdns
Option der Datei /etc/ppp/peers/provider hinzufügen. Dies
aktiviert die automatische Auswahl eines geeigneten DNS-Servers, welche die
Einwahl-Gegenstelle des Providers im Normalfall zur Verfügung stellt.
Falls Ihr Provider nicht eine komplett andere Login-Sequenz wie der Rest der
Internet-Provider benutzt, haben Sie es nun geschafft! Starten Sie die
PPP-Verbindung mit pon als Root, und überwachen Sie den Prozess
mit dem plog Befehl. Zum Beenden der Verbindung benutzen Sie
bitte poff, ebenso als Root.
Die Datei /usr/share/doc/ppp/README.Debian.gz enthält weitere
Informationen über PPP unter Debian.
Für statische SLIP-Verbindungen müssen Sie das slattach Kommando
(aus dem net-tools Paket) zu /etc/init.d/network
hinzufügen. Dynamisches SLIP setzt gnudip Paket voraus. ) zu
/etc/init.d/network hinzufügen. Dynamisches SLIP setzt
gnudip Paket voraus.
Die meisten Leute benutzen ein Programm Namens apt-get aus dem
apt Paket, um andere Pakete auf ihrem System zu installieren. [4] Allerdings muss APT konfiguriert
werden, damit es weiss, von wo es Pakete zum installieren holen soll. Die
Anwendung, die Ihnen dabei hilft, heisst apt-setup. Sie können
dieses Programm auch jederzeit nach der ersten Installation starten oder
alternativ die Datei /etc/apt/sources.list von Hand editieren.
Falls Sie von einer offiziellen CD installiert haben, sollte diese CD automatisch als eine ``APT-Source'' konfiguriert worden sein. Sie werden dies feststellen können, da die CD-ROM durchsucht wird und Sie danach gefragt werden, ob Sie noch eine weitere CD-ROM hinzufügen möchten. Falls Sie ein Set mit mehreren CD-ROMs besitzen — was wohl auf die meisten Leute zutrifft — sollten Sie nun jede CD einlesen lassen.
Falls Sie keine offizielle CD-ROM besitzen, haben Sie trotzdem die Auswahl aus einer Reihe von Quellen, von denen Sie Debian Pakete bekommen können: FTP, HTTP, CD-ROM oder ein lokales Dateisystem. CD-ROM Benutzer können zu diesem Schritt gelangen, wenn sie explizit angeben, dass Sie eine weitere APT-Source hinzufügen möchten.
Sie sollten wissen, dass es vollkommen akzeptabel und natürlich ist, mehrere
verschiedene APT-Sourcen zu haben, selbst für ein und dasseble Debian Archiv.
apt-get wird automatisch das Paket mit der höchsten Versionsnummer
von allen zur Verfügung stehenden auswählen und installieren. Oder wenn Sie
zum Beispiel sowohl HTTP, als auch CD-ROM APT-Sourcen haben, wird
apt-get automatisch die CD-ROM benutzen und nur dann auf HTTP
zurückfallen, wenn es dort eine neuere Version gibt. Auf der anderen Seite ist
es keine gute Idee, unnötige APT-Sourcen zu benutzen, da dies dazu führt, dass
der update-Prozess verlangsamt wird.
Falls Sie vorhaben, den Rest Ihres Systems über das Netzwerk zu installieren, wird die am häufigsten genutzte Option ``http'' sein. Die ``ftp'' Quelle ist auch in Ordnung, im Allgemein allerdings ein wenig langsamer.
Als nächstes werden Sie gefragt, ob Sie auch nicht-Freie (non-free)Software
benutzen möchten. Dies bezieht sich auf kommerzielle Software, sowie alle
andere Software, deren Lizenz nicht mit den Debian Free Software
Guidelines vereinbar sind. Es ist OK, hier ``Ja'' zu sagen,
bedenken Sie allerdings, dass die non-free Pakete nicht Teil von Debian sind.
Ausserdem sollten Sie vorsichtig sein, dass Sie die Software in Übereinstimmung
mit der Lizenz verwenden.
Der nächste Schritt während der Konfiguration von Netzwerk APT-Sourcen ist es
apt-setup zu sagen, in welchem Land Sie wohnen. Dies
konfiguriert, zu welchem Debian Mirror-Netzwerk Sie verbunden werden. Je
nachdem welches Land Sie auswählen, wir Ihnen eine Liste von möglichen Serven
vorgegeben, aus denen Sie einen beliebigen auswählen können.
Falls Sie via HTTP installieren möchten, werden Sie nun gebeten, Ihren Proxy-Server zu konfigurieren. Dies wird zum Beispiel manchmal von Leuten benötigt, die sich hinter einer Firewall in einem Firmen-Netzwerk befinden.
Schliesslich wird Ihre neue Netzwerk APT-Source getestet. Wenn alles gut geht, werden Sie gefragt, ob Sie eine weitere APT-Source konfigurieren möchten.
Als nächstes werden Sie gefragt, ob Sie Pakete auf einfache oder fortgeschrittene, besser kontrollierbare Art installieren möchten. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie mit der einfachen Methode beginnen, da Sie jederzeit zur fortgeschritteneren Methode wechseln können.
Für die einfache Methode ruft base-config lediglich das
tasksel Programm auf, während es für die fortgeschrittene
Installationsmethode dselect aufruft. Sie können beide zu jeder
Zeit später von Hand aufrufen um weitere Pakete zu installieren. Wenn Sie nach
dem Ende der Installation ein bestimmtes einzelnes Programm installieren
möchten, sollten Sie es apt-get install package
installieren, wobei package der Name des Paketes ist, das Sie
installieren möchten.
Wenn Sie die ``einfache'' Installation wählen, werden Sie mit dem
tasksel konfrontiert. Dieses lässt Sie eine Reihe von
voreingestellten Software Konfigurationen für Debian auswählen. Sie können
natürlich auch Paket für Paket installieren, was Sie möchten (Das ist die
Aufgabe des dselect Programms, siehe unten), dies ist bei 7500
Paketen aber ein Zeit raubender Schritt.
Deshalb können Sie zuerst einige Tasks auswählen und darauf aufbauend später einzelne weitere Pakete. Die Tasks repräsentieren verschiedene Aufgaben oder Dinge, die Sie mit Ihrem Computer durchführen können, wie etwa `Desktop-Umgebung' (End-User/desktop environment), `C/C++ Entwicklung'(Development/C and C++) oder `Fileserver'.
Sie können jeden Task markieren und mit ``Task Info'' mehr Informationen anzeigen lassen. Dies wird Ihnen eine erweiterte Beschreibung und eine Liste der zu dem Task gehörenden Pakete präsentieren. Eine Tabelle mit den ungefähren Größen der einzelnen Tasks finden Sie in Benötigter Plattenplatz für Tasks, Abschnitt 11.4.
Nachdem Sie Ihre gewünschten Tasks ausgewählt haben, drücken Sie ``Fertig''.
Nun wird das apt-get Programm gestartet, welches die ausgewählten
Programme für Sie installiert. Falls Sie keinen einzigen Task ausgewählt
haben, werden trotzdem alle noch nicht auf Ihrem System vorhandenen Pakete der
Prioriäten standard, important und required. Dies ist diesselbe Funktionlität,
wie wenn Sie später tasksel -s ausführen und benötigt momentan
etwa 37M an Archiven. Ihnen wird die Anzahl der zu installieren Pakete und die
Größe der herunterzuladenen Pakete (falls nötig) gezeigt.
Von den 7500 in Debian vorhandenen Paketen wird nur eine sehr geringe Zahl
durch Tasks abgedeckt. Um Informationen über weitere Pakete zu bekommen,
können Sie entweder apt-cache search suchstring für
einen bestimmten Such-String benutzen (siehe auch die apt-cache(8)
man page), oder das unten beschriebene dselect Programm verwenden.
dselect
Wenn Sie die fortgeschrittene Paketauswahl ausgewählt haben, wird das
dselect Programm für Sie gestartet. Das dselect Tutorial sollten Sie unbedingt
lesen, bevor Sie mit dselect arbeiten. dselect
erlaubt Ihnen Pakete auf Ihrem System zu installieren. Dafür müssen Sie der
Super-User (root) sein.
Jedes von Ihnen mit tasksel und/oder dselect
ausgewählte Paket wird der Reihe nach von apt-get und
dpkg entpackt und dann installiert. Falls ein bestimmtes Programm
keine sinnvollen Standardeinstellungen besitzt, wird es Sie mit einem Dialog
befragen. Ausserdem sollten Sir die Meldungen während der Installation im Auge
behalten, auch wenn Sie Probleme, die eine erfolgreiche Installation
verhindern, von Ihnen bestätigt werden müssen.
Nachdem Sie die Pakete installiert haben, kommen Sie zum Login-Prompt. Loggen Sie sich mit Ihrem persönlichen Login und Passwort ein. Das System ist nun bereit zur Benutzung.
Wenn Sie ein neuer Benutzer sind, möchten Sie vielleicht zunächst die bereits auf dem System installierte Dokumentation studieren. Es gibt zur Zeit verschiedene Dokumentations-Systeme, an einer Intergration der verschiedenen Typen wird gearbeitet. Hier nun einige Hinweise zum Anfang.
Die zu einem Programm gehörende Dokumentation befindet sich in
/usr/share/doc/ in einem Unterverzeichnis mit dem Namen des
Pakets. Zum Beispiel ist der APT User's Guide zum Benutzen von
apt für das Installieren von Paketen in
/usr/share/doc/apt/guide.html/index.html.
Zusätzlich gibt es ein paar spezielle Verzeichnisse im
/usr/share/doc/ Verzeichnisbaum. Linux HOWTOS werden komprimiert
im .gz-Format installiert und liegen in
/usr/share/doc/HOWTO/en-txt/ sowie
/usr/share/doc/HOWTO/en-txt/mini/. Für die deutschen Versionen
der HOWTOs müssen Sie das doc-linux-de Paket installieren, die
HOWTOs liegen dann in /usr/share/doc/HOWTO/de-html.
/usr/share/doc/HTML/index.html enthält einen mit Webbrowsern
benutzbaren Index der vorhandenen Dokumentationen, der von dhelp
installiert wird. Eine einfache Möglichkeit diese Dokumente zu lesen ist
lynx /usr/share/doc/.
Sie können auch info (programm) oder man (programm) eingeben, um die Dokumentation der meisten Programme am Befehlsprompt zu sehen. Die Eingabe von help wird die Hilfe der Shell-Kommandos anzeigen. Und wenn Sie ein Kommando gefolgt von --help eingeben, wird normalerweise eine kurze Übersicht über die Bedienung des Programms angezeigt. Falls die Ausgabe eines Kommandos über das Ende des Schirmes hinwegscrollt, hängen Sie | more an das Kommando an, die Ausgabe wird dann jeweils nach einer Bildschirmhöhe angehalten. Um eine Liste aller Programme zu sehen, die mit einem bestimmten Buchstaben beginnen, geben Sie den Buchstaben gefolgt von zwei Tabs ein.
Für eine tiefergehende Einleitung zu Debian GNU/Linux, siehe
/usr/share/doc/debian-guide/html/noframes/index.html.
Debian GNU/Linux 3.0 installation; Für PA-RISC
version 3.0.24, 18. Dec. 2002