Das Paket boot-floppies enthält den gesamten Quellcode und die
Dokumentation der Installations-Disketten.
Die Notfalldiskette hat ein Ext2-Dateisystem (oder ein FAT-Dateisystem, je nach
Architektur). Sie sollte von jedem System, das Unterstützung für das Ext2-
bzw. FAT-Dateisystem bietet, gelesen werden können. Der Linux-Kernel findet
sich in der Datei linux.bin. Die Datei root.bin ist
ein mit gzip komprimiertes Image eines 1.4MB großen Minix- oder
Ext2-Dateisystems, das in die RAM-Disk geladen und als Root-Dateisystem
verwendet wird.
Sollten Sie den Kernel auf der Notfalldiskette ersetzen wollen, müssen Sie folgenden Optionen bei der Kompilierung des neuen Kernels auf jeden Fall aktivieren. Wichtig ist, dass die Optionen fest einkompiliert werden, nicht als nachladbare Module:
Wo soll er genau was nachschauen?
Stellen Sie außerdem sicher, dass der Kernel, den Sie benutzen möchten, NICHT die Option CONFIG_DEVFS eingeschaltet hat. CONFIG_DEVFS verträgt sich nicht mit dem Installationsprogramm. %FIXME;
Wahrscheinlich wollen Sie nun auch noch die Datei modules.tgz auf
den Treiberdisketten ersetzen. Diese Datei enthält einfach ein mit
gzip komprimiertes tar-Archiv von
/lib/modules/kernel-version; erzeugen Sie das Archiv
vom Wurzelverzeichnis des Systems aus, um sicherzugehen, dass der komplette
Pfad gespeichert wird.
Debian GNU/Linux 3.0 installation; Für PA-RISC
version 3.0.24, 18. Dec. 2002