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Debian GNU/Linux 3.0 installation; Für PA-RISC
Kapitel 10 - Technische Informationen zu den Bootdisketten


10.1 Quellcode

Das Paket boot-floppies enthält den gesamten Quellcode und die Dokumentation der Installations-Disketten.


10.2 Die Notfalldiskette

Die Notfalldiskette hat ein Ext2-Dateisystem (oder ein FAT-Dateisystem, je nach Architektur). Sie sollte von jedem System, das Unterstützung für das Ext2- bzw. FAT-Dateisystem bietet, gelesen werden können. Der Linux-Kernel findet sich in der Datei linux.bin. Die Datei root.bin ist ein mit gzip komprimiertes Image eines 1.4MB großen Minix- oder Ext2-Dateisystems, das in die RAM-Disk geladen und als Root-Dateisystem verwendet wird.


10.3 Kernel auf der Notfalldiskette ersetzen

Sollten Sie den Kernel auf der Notfalldiskette ersetzen wollen, müssen Sie folgenden Optionen bei der Kompilierung des neuen Kernels auf jeden Fall aktivieren. Wichtig ist, dass die Optionen fest einkompiliert werden, nicht als nachladbare Module:

Stellen Sie außerdem sicher, dass der Kernel, den Sie benutzen möchten, NICHT die Option CONFIG_DEVFS eingeschaltet hat. CONFIG_DEVFS verträgt sich nicht mit dem Installationsprogramm. %FIXME;

Wahrscheinlich wollen Sie nun auch noch die Datei modules.tgz auf den Treiberdisketten ersetzen. Diese Datei enthält einfach ein mit gzip komprimiertes tar-Archiv von /lib/modules/kernel-version; erzeugen Sie das Archiv vom Wurzelverzeichnis des Systems aus, um sicherzugehen, dass der komplette Pfad gespeichert wird.


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Debian GNU/Linux 3.0 installation; Für PA-RISC

version 3.0.24, 18. Dec. 2002

Bruce Perens
Sven Rudolph
Igor Grobman
James Treacy
Adam Di Carlo
Christian Leutloff
Alexander Harderer
Philipp Frauenfelder
Martin Schulze