Eine wichtige Quelle für Informationen zu Linux ist das Linux Documentation Project. Dort
werden Sie wichtige HOWTOs und Links zu weiteren sehr wertvollen Informationen
über das GNU/Linux System finden.
Wenn Sie ein CD-Set zum Installieren eines Debian GNU/Linux Systems von CD
kaufen wollen, sollten Sie sich Liste der CD-Distributoren
ansehen. Diese Liste ist nach Länden sortiert; Sie sollten also kein Problem
haben, einen nahen Distributor zu finden.
Wenn Sie ausserhalb der USA wohnen und die Debian GNU/Linux Pakete downloaden
wollen, können Sie einen der vielen Spiegel auf der ganzen Welt verwenden.
Eine Liste der Länder und Spiegel können Sie auf der Webseite der Debian FTP-Spiegel
finden.
Dieser Abschnitt enthält eine kommentierte Liste der Dateien, die Sie im
disks-hppa Verzeichnis finden. Welche Dateien Sie downloaden
sollten hängt davon ab, welche Optionen und Medien Sie für die Installation
wählen.
Die meisten Dateien sind Disketten-Images: Dateien, die auf die Diskette geschrieben werden und damit die nötige Boot-Floppy ergeben. Diese Images sind abhängig von der Größe des Ziel-Diskette. Zur Zeit sind 1,44 MB die normale Menge an Daten, die auf eine Standard-Diskette passen.
Dies ist die einzige Floppy-Größe, die auf Ihrer Architektur unterstützt wird.
Die Images für 1,44 Disketten können im images-1.44 Verzeichnis
gefunden werden.
Wenn Sie einen Web-Browser auf einem mit dem Netzwerk verbundenen Computer zum
Lesen dieses Dokuments verwenden, können Sie die Images vermutlich Downloaden,
wenn Sie auf die Links klicken. Abhängig von Ihrem Browser könnte eine
spezielle Kombination nötig sein, um ein File im "raw binary mode"
vom Server zu laden. Im Netscape müssen Sie zum Beispiel die Shift-Taste
gedrückt halten, wenn Sie auf den Link klicken. Dateien können durch die URLs
in diesem Dokument erreichen, diese sind im Verzeichnis .../current
zu finden, oder Sie können die Dateien per FTP von ftp://ftp.debian.org/debian/dists/woody/main/disks-hppa/current/
laden. Sie können auch das entsprechende Verzeichnis auf einem der Debian Spiegel
verwenden.
Dies sind die "Rescue floppy" Disketten-Images. Die rescue floppy wird beim ersten Booten und für Notfälle benutzt, zum Beispiel wenn Ihr System aus irgendeinem Grund nicht startet. Deswegen wird empfohlen, dass Sie dieses Image auf eine Diskette schreiben, auch wenn Sie keine Disketten zur Installation verwenden.
Diese Datei enthält ein Image des temporären Datei-Systems, das geladen wird wenn Sie von der rescue floppy starten. Es wird bei Installationen von CD-ROM, , Festplatte und Disketten-Laufwerk verwendet.
Dies sind Boot-Images, um über ein Netzwerk zu booten. Sehen Sie sich Dateien für das Booten per TFTP vorbereiten, Abschnitt 4.4 für mehr Informationen an. Normalerweise enthalten die Images einen Linux Kernel und ein Root-Dateisystem aus der root.bin.
Dies ist das Kernel-Image für Installationen auf die Festplatte. Sie benötigen es nicht wenn Sie von Diskette installieren.
Diese Dateien enthalten Kernel-Module oder Treiber für alle Arten von Hardware, die zum ersten Booten notwendig sind. Die Treiber zu bekommen, die Sie wollen, geschieht in 2 Schritten: Zuerst identifizieren Sie, welches Treiber-Archiv Sie nutzen wollen, dann identifizieren Sie, welche Treiber Sie benötigen.
Die Disketten mit den Treiber-Archiven werden nicht benutzt, bis Sie die Festplatte partitioniert haben und der Kernel installiert wurde. Wenn Sie einen bestimmten Treiber für ihre Sub-Architektur oder zum Erreichen der Festplatte benötigen, wählen Sie einen Kernel, der die entsprechenden Treiber fest einkompiliert hat und übergeben Sie die korrekten Boot-Parameter. Bitte sehen Sie sich Bootparameter-Argumente, Abschnitt 5.1 für weitere Informationen an.
Denken Sie daran, dass ihr Treiber-Archiv zu dem von Ihnen ausgewählten Kernel passen muß.
Wenn Sie nicht auf Disketten angewiesen sind, wählen Sie eine dieser Dateien.
Diese Dateien sind nur nötig, wenn Ihr Computer nicht an ein Netzwerk angeschlossen ist oder keine unterstützte Netzwerk-Hardware besitzt. Sie enthalten die Programme, die für ein minimales GNU/Linux Betriebsystem nötig sind. Oft werden diese Dateien vom Installer automatisch über eine funktionierende Netzwerkverbindung übertragen.
Wenn Sie nicht auf Disketten angewiesen sind, wählen Sie eine dieser Dateien.
Unter Linux gibt es verschiedene spezielle Dateien in /dev. Diese
Dateien werden "device files" genannt. In der Unix-Welt funktioniert
der Hardware-Zugriff anders als unter Windows: Es gibt eine spezielle Datei,
die in Wahrheit einen Treiber benutzt, der die Hardware ansteuert. Diese
"device files" sind also ein Interface zu den Systemkomponenten.
Dateien unter /dev verhalten sich anders als normale Dateien. Im
Folgenden sind einige wichtige "device files" aufgelistet.
fd0 Erstes Diskettenlaufwerk
fd1 Zweites Diskettenlaufwerk
hda IDE-Festplatte / CD-ROM am ersten IDE Port (Master)
hdb IDE-Festplatte / CD-ROM am ersten IDE Port (Slave)
hdc IDE-Festplatte / CD-ROM am zweiten IDE Port (Master)
hdd IDE-Festplatte / CD-ROM am zweiten IDE Port (Slave)
hda1 Erste Partition auf der ersten IDE-Festplatte
hdd15 Fünfzehnte Partition auf der vierten IDE-Festplatte
sda SCSI-Festplatte mit der niedrigstens SCSI ID (0)
sdb SCSI-Festplatte mit der nächsthöheren SCSI ID (1)
sdc SCSI-Festplatte mit der nächsthöheren SCSI ID (2)
sda1 Erste Partition auf der ersten SCSI-Festplatte
sdd10 Zehnte Partition auf der vierten SCSI-Festplatte
sr0 SCSI-CD-ROM mit der niedrigesten SCSI ID
sr1 SCSI CD-ROM mit der nächsthöheren SCSI ID
ttyS0 Serielle Schnittstelle 0, COM1 unter MS-DOS
ttyS1 Serielle Schnittstelle 1, COM2 unter MS-DOS
psaux PS/2 Maus-Anschluß
gpmdata Pseudo-Gerät, leitet Daten des gpm (Maus) daemons an den X-Server weiter
cdrom Symbolischer Link zum CD-ROM-Laufwerk
mouse Symbolischer Link zum "device file" der Maus
null Alles hierhin geschickte verschwindet
zero Gibt unendlich viele Nullen zurück
Die Maus kann sowohl auf der Linux Konsole (mit gpm) als auch mit dem X-Window-System benutzt werden. Diese beiden Nutzungen können kompatibel gestaltet werden, wenn man den gpm-repeater nutzt um die Signale wie gezeigt zum X-Server zu übertragen:
Maus => /dev/psaux => gpm => /dev/gpmdata -> /dev/mouse => X
/dev/ttyS0 (repeater) (symlink)
/dev/ttyS1
Setzen Sie das Protokoll des Repeaters auf "raw" (in der Datei
/etc/gpm.conf) während Sie das für X eingestellte Protokoll
behalten (in /etc/X11/XF86Config oder
/etc/X11/XF86Config-4).
Dieser Ansatz, gpm sogar für X zu verwenden, hat Vorteile, wenn die Maus plötzlich ausfällt. Starten Sie einfach gpm mit
user@debian:# /etc/init.d/gpm restart
neu. Dies macht den Neustart von X überflüssig.
Wenn gpm ausgestellt oder aus irgendeinem Grund nicht installiert sein sollte,
stellen Sie sicher, dass X direkt vom /dev/psaux-Device liest. Um Details zu
erfahren, sollten Sie das 3-Button Maus mini-Howto in
/usr/share/doc/HOWTO/en-txt/mini/3-Button-Mouse.gz, man
gpm, /usr/share/doc/gpm/FAQ.gz und README.mouse lesen.
Die normale Basis-Installation von Woody benötigte 117 MB auf dem Computer des Autors. Die Installations-Größe aller Standard-Pakete war 123 MB, mit einer Download-Größe von 38 MB. Insgesamt wurden also 278 MB für alle Basis- und Standard-Pakete benötigt.
Die folgende Tabelle listet die Größen der verschieden Tasks in tasksel auf, basierend auf den Werten aus aptitude. Das System, auf dem diese Werte ermittelt wurden hatte alle Standard-Pakete installiert. Beachten Sie, dass einige Tasks überlappende Bestandteile haben, die Gesamtgröße ist also geringer als die Summe aller Teile.
Task Installierte Download- Benötigter
Größe (MB) größe (MB) Platzbedarf (MB)
desktop environment 345 118 463
X window system 78 36 114
games 49 14 63
Debian Jr. 340 124 464
dialup system 28 8 36
laptop system 3 1 4
scientific applications 110 30 140
C and C++ 32 15 47
Python 103 30 133
Tcl/Tk 37 11 48
fortran 10 4 14
file server 1 - 1
mail server 4 3 7
usenet news server 6 2 8
print server 48 18 66
conventional unix server 55 19 74
web server 4 1 5
TeX/LaTeX environment 171 64 235
simplified Chinese environment 80 29 109
traditional Chinese environment 166 68 234
Cyrillic environment 29 13 42
French environment 60 18 78
German environment 31 9 40
Japanese environment 110 53 163
Korean environment 178 72 250
Polish environment 58 27 85
Russian environment 12 6 18
Spanish environment 15 4 19
Dies sind die Effekte des verbose Boot-Arguments für Woody:
Dies sind die Effekte des quiet Boot-Arguments für Woody:
/
Debian GNU/Linux 3.0 installation; Für PA-RISC
version 3.0.24, 18. Dec. 2002